Motten und Kleidung

Nach wie vor ist die Kleidermotte trotz aller Hygiene und Hausmittel wie Zedernholz oder Lavendelduft nicht ausgerottet. Die eigentlichen Übeltäter sind jedoch nicht die fliegenden Motten selbst, sondern Ihre Larven. Sie ernähren sich von Textilien aus Wolle, Seide und anderen Stoffen aus edlen Tierhaaren. Schmutzrückstände, die in Form von Schweiß, Hautfett, Schuppen und Flecken nach dem Tragen auf den Kleidungsstücken vorhanden sind, locken sie unwiderstehlich an. Leider merkt man meist erst zu spät, wie fleißig die ungebetenen Gäste gewesen sind. Nach dem reinigen oder waschen gibt dann so manches Textil Durchblick, wo vorher keiner war: Angebissene Fasern werden herausgelöst und es entstehen kleine Löcher.


Deshalb: Wenn Ihre Winter- oder Sommergarderobe im Kleiderschrank verschwindet, sollte sie auf keinen Fall ungereinigt sein! Ihre Kleidung sollte vor dem längeren Aufenthalt im Schrank unbedingt gereinigt oder gewaschen werden, auch wenn das Kleidungsstück nicht schmutzig aussieht. Das hat darüber hinaus den Vorteil, dass relativ frische Flecken sehr viel leichter zu entfernen sind, als nach der Alterung über die Sommer- oder Winterzeit.